E-Mobilität: Von Roller bis Auto wird alles elektrisch!

Auf den Straßen hat sich das Bild verändert. Junge Menschen sausen mit elektrisch betriebenen Scootern um die Kurve, Radfahrer verzichten aufs Treten, denn der E-Motor treibt das Fahrrad an. Eine neue und aufregende Welt, die von Digitalisierung und neuen Möglichkeiten geprägt ist. Auch Kryptowährungen haben sich in den letzten zehn Jahren etabliert. Seriöse Portale informieren wie hier https://coincierge.de/prognose/bitcoin-prognose/ über Prognosen, geben Wissen weiter und werden gebraucht. Die Angst vorm Wandel ist überflüssig, denn die vielen Vorzüge, die neue Währungen und neue Möglichkeiten der Mobilität mit sich bringen, haben sich bereits bezahlt gemacht.

Klare Ziele bis 2030 – Deutschland fährt elektrisch

Es ist noch nicht so lange her, da hätte sich niemand die Frage nach den passenden Reifen für ein Elektroauto gestellt. Eine Zeit, die vorbei ist. Heute ist das ambitionierte Ziel Deutschlands, bis zum Jahr 2030 rund 15 Millionen E-Autos auf die Straße zu bringen. Der Weg ist steinig, denn die Begeisterung ist nicht in allen Branchen hoch. Vor allem die Autoindustrie hat stellenweise noch zu sehr die angestaubte Idee des Benziners im Kopf, um über den Tellerrand hinauszublicken.

Doch Verbrennungsmotoren sind auf dem absteigenden Ast und insbesondere die deutsche Politik setzt auf Elektro für die Zukunft. Elektromobilität fast jegliche Fahrzeuge zusammen, die nicht mit einem Verbrennungsmotor, sondern mit einem Elektromotor betrieben werden. Voraussetzung ist, dass eine externe Aufladung möglich ist. Hierfür sollen bis 2030 rund eine Million Andockstationen für die E-Fahrer zur Verfügung stehen.

Ziele, die ziemlich hoch gesteckt wurden, denn es spielen verschiedene Komponenten eine Rolle. Einerseits muss die Bereitschaft der Bevölkerung vorhanden sein, auf den E-Betrieb umzusteigen und andererseits braucht es mutige Vorreiter der Autoindustrie, die bereit sind, den Gedanken an die lieb gewonnene Verbrennung fallenzulassen und in eine neue Ära durchzustarten.

Von der Nische zum Hype

Elektroautos wurden lange als Besonderheit angesehen, sie wurden belächelt, es wurde ihnen nicht ein bisschen Zukunft gegönnt. Doch das hat sich längst geändert. Aus dem einstigen Nischenprodukt ist ein moderner Hype geworden, mit einem wichtigen Fingerzeig in Richtung Zukunft. Kritiken konnten mehr und mehr widerlegt worden und mittlerweile gibt es mehr als 80 verschiedene Fahrzeugmodelle der deutschen Autohersteller auf dem Markt. Genug Auswahl also, um in jeder Preisklasse in den Bereich der nachhaltigen Mobilität einzutauchen.

Warum E-Mobilität nicht geringe Reichweite bedeutet

Eine der größten Kritiken gegen E-Autos bezog sich immer wieder auf die Reichweite. „Stadtflitzer“ wurden sie genannt, für lange Strecken sollten sie ungeeignet sein. Allerdings hat sich das Gegenteil bewahrheitet. Die durchschnittliche Laufzeit eines E-Autos lag schon 2021 bei rund 400 Kilometern. Für 2025 ist es geplant, bis zu 784 Kilometer möglich zu machen. Auch Benziner haben die Möglichkeit, weit zu fahren, doch ihre Effizienz ist geringer als bei ihren elektrisch angetriebenen Brüdern und Schwestern.

Warum überhaupt E-Mobilität?

Es ist eine der Fragen, die sich Gegner immer wieder stellen. Warum ist E-Mobilität sinnvoll? Gründe hierfür gibt es viele und das, obwohl die Herstellung eines Elektromotors weit mehr Ressourcen nutzt als eine vergleichbare Herstellung eines Verbrenners. Schuld ist die Batterie, die aus wertvollen Rohstoffen wie Grafit, Lithium und Nickel gebaut wird. Allerdings sorgt die Effizienz des E-Autos dafür, dass der Betrieb dauerhaft nachhaltiger ist als bei Verbrennungsmotoren.

Das gilt sogar dann, wenn an der Zapfsäule kein Ökostrom geladen wird. Rund 60.000 Kilometer müssen gefahren werden, bis sich diese Effizienz auch in der Praxis zeigt. Wird gezielt auf Ökostrom zur Wiederaufladung gesetzt, lässt sich der CO₂-Fußabdruck sogar noch weiter reduzieren. Es kommt hinzu, dass bei der Produktion vermehrt auf neue Technologien gesetzt wird und künftig weniger Ressourcen für Batterien verwendet werden und die Nachhaltigkeit auf die nächste Stufe gehoben wird.

Die Vielfältigkeit der Elektromobilität macht sie besonders

Für eine umfassende Mobilitätswende reicht es nicht aus, private PKW vom Verbrenner zum E-Motor zu wechseln. Die Vielfalt der Elektromobilität umfasst einen viel größeren Komplex. Von Straßenbahnen über Busse bis hin zu Trams ist der Umstieg auf Elektromobilität weit größer angedacht als nur im privaten Sektor. Und der Verzicht aufs Auto selbst wird durch die praktischen Möglichkeiten zudem immer größer.

Schon immer galten Fahrräder als ein wichtiger Teil der menschlichen Mobilität, durch die Entwicklung des E-Bikes ist die Zielgruppe schlagartig angewachsen. Nicht nur, dass nun auch körperlich weniger aktive Menschen die Möglichkeit haben, mit dem Fahrrad zu fahren, sondern auch Weitstreckenfahrer können das Auto stehen lassen und zum Bike greifen.

Projekte wie E-Scooter, die in den meisten deutschen Großstädten längst zum Stadtbild gehören, lassen viele Menschen überlegen, ob es überhaupt noch ein eigenes Auto braucht. Denn: Die steigenden Strompreise führen nach und nach dazu, dass Mobilität zwar klimafreundlicher, aber nicht unbedingt günstiger wird. Das Laden des Autos an der Steckdose ist mit höheren Kosten verbunden als das Laden eines E-Scooters oder E-Rollers. Und wer sich ohnehin nur in der Innenstadt bewegt, hat so die Möglichkeit, eine weniger kostenintensive Alternative zu nutzen, um problemlos von A nach B zu gelangen.